Zentralanlagen z.B. zur Kühlmittelaufbereitung
Der Einsatz von Zentralaufbereitungsanlagen ist dann erforderlich, wenn Kühlschmieremulsionen in der Metallverarbeitung im großen Umfang an mehreren zu versorgenden Maschinen eingesetzt werden. Hierbei sind die Kühlmittel einem hohen Qualitätsanspruch ausgesetzt.
Insbesondere die Kühlung des Werkzeuges und Werkstoffes, das Schmieren des Bearbeitungsvorganges, das Ableiten der entstehenden Reibungswärme, etc. muss Gewährleistet sein.
Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, muss die eingesetzte Kühlschmieremulsion ständig Aufbereitet werden. Die bei der Be- und Verarbeitung anfallenden Späne, bzw. Werkstoffrückstände, sowie zusätzliche Verunreinigungen durch äußere Umwelteinflüsse, müssen von der Emulsion getrennt werden, wobei sie anschließend kostengünstig zu entsorgen sein sollen.
Fertigungstoleranzen können nur dann eingehalten werden, wenn gewährleistet ist, das sich die Emulsionstemperatur konstant in einem geforderten min/max Bereich bewegt. Die Konzentration und die Zusammensetzung der Kühlschmieremulsion sind deshalb von großer Bedeutung. Niveauschwankungen, die durch Verdunstung oder Verspritzen der Emulsion entstehen, müssen überwacht und gegebenenfalls ausgeglichen werden.
Durch den Einsatz einer zentralen Emulsionsaufbereitungsanlage werden die oben aufgeführten Parameter gewährleistet und zusätzliche Kosten, wie eine regelmäßige Entsorgung, oder Ausfallzeiten für Reinigungsmaßnahmen stark reduziert.
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